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Der in der Kleinstadt Freehold im US-Bundesstaat New Jersey aufgewachsene Musiker verkörpert die Glaubwürdigkeit und das Gewissen seiner Generation, die er immer wieder aufgerüttelt, überrascht und in seinen Bann gezogen hat. Bezeichnungen wie ”Boss”, ”Marathon-Mann”, ”Letzter Mohikaner der Rockmusik” oder ”Leader of the Gang” bleiben schablonenhafte Versuche, einen Künstler zu beschreiben, der sich Vereinfachungen und Kategorisierungen entzieht. 24 Alben in einer Auflage von über 100 Millionen und mehr als ein Dutzend Grammies dokumentieren die Stationen einer Reise mit zahlreichen Erfolgsetappen, Hindernissen aber auch Kehrtwendungen, wenn der Erwartungsdruck zu groß wurde. Beispielsweise als ”The River” mit ”Nebraska” eines seiner dunkelsten und zugleich schönsten Alben folgte oder der ”Philadelphia”- Euphorie und der ”Greatest Hits”-Veröffentlichung die poetisch-folkloristische, an dem John Steinbeck- Roman ”Früchte des Zorns” orientierte Song-Sammlung ”The Ghost of Tom Joad”. Als Schlüsselwerk von Bruce Springsteen und der E-Street Band gilt das 1984 veröffentlichte Album ”Born in the USA”. Mit der Titelsingle und weiteren Hits wie ”Dancing in the Dark”, ”Cover Me”, ”I am on Fire”, ”Glory Days”, ”I´m Going Down” und ”My Home Town” erreichte Springsteens Message ein Millionenpublikum. Die Kehrseiten der Gesellschaft und des amerikanischen Traumes - Verlierer, Desperados und Träumer - wurden zu Material der Hymnen, die Bruce Springsteen in den Rang einer Ikone der Popkultur erhoben.
Bruce Springsteen wird wohl ein neues Album mit im Gepäck haben, wie es auf der Homepage des Musikers heißt. Die dazugehörigen Songs seien ”beinahe fertig”, ein Titel beziehungsweise ein Veröffentlichungsdatum des neuen Longplayers steht noch aus.
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