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Ana Moura

ist eine portugiesische Fado-Sängerin. International bekannt wurde Moura 2003 durch die Veröffentlichung ihres Albums Guarda-me a Vida na Mão (dt.: Bewahre mein Leben in deiner Hand), nachdem sie zuvor in verschiedenen Fadolokalen in Lissabon gesungen hatte. Ihren Durchbruch erreichte sie 2005, als sie zusammen mit dem Musiker António Pinto Basto in der portugiesischen Fernsehsendung Fados de Portugal ihren ersten Auftritt hatte.

Das 2007 erschienene Album Para Além da Saudade (dt.: Jenseits der Sehnsucht) enthält die Fados Os Búzios (dt.: Die Muscheln) und O Fado da Procura (dt.: Der Fado der Suche). Diesem Album wurde in Portugal eine Platin-Schallplatte für mindestens 20.000 verkaufte Exemplare verliehen.

Auf der internationalen Musikbühne wurde Moura bekannt, als sie 2007 zusammen mit den Rolling Stones im Estádio José Alvalade XXI in Lissabon auftrat und mit Mick Jagger den Song No Expectations sang. Auch bei den beiden Alben des Tribute-Projektes The Rolling Stones Project, bei dem internationale Musiker verschiedener Richtungen mit Rolling-Stones-Musikern deren Lieder neu interpretierten, wirkte sie mit zwei Titeln mit.

Prince besuchte Moura im Juli 2009 in Lissabon und lud sie bei seinem dortigen Konzert als Gastsängerin auf die Bühne. Er regte eine musikalische Kooperation an, was jedoch aufgrund von Vertragsbindungen bei unterschiedlichen Schallplattenfirmen nicht realisiert wurde. Im September 2010 trat Moura mit der hr-Bigband in St. Wendel und Darmstadt auf. Im gleichen Jahr erhielt sie in ihrer Heimat den Globo de Ouro als beste Sängerin. Anlässlich Prince’ Tod am 21. April 2016 fand am 13. Oktober 2016 in Saint Paul (US-Bundesstaat Minnesota) im Xcel Energy Center ein Tribute-Abend zu Ehren des Musikers statt, an dem unter anderem auch Moura auftrat.

Desfado
2012 erschien Mouras Album Desfado (dt. etwa: Nicht-Fado), das die Grenzen des Fado erweiterte. Larry Klein, der bereits seit einiger Zeit ein Anhänger Mouras war,[4] produzierte dieses Album. Es wurde in den historischen Henson Studios in Los Angeles mit ihren portugiesischen Musikern, aber auch mit Gastmusikern wie Herbie Hancock, Tim Ries, Ângelo Freire, David Piltch, Dean Parks und Jay Bellerose aufgenommen. Die Fado-untypischen Instrumentierungen erzeugten einen dem Jazz ähnlichen Klang, der dennoch durch die Portugiesische Gitarre und den Gesang dem Fado verbunden blieb. Vertont wurden dabei Texte, die teils Eigenkompositionen Mouras, teils Fado-Klassiker und Fados des Portugiesischen Kinos sowie Beiträge von anderen Autoren waren, darunter Pedro Abrunhosa, Miguel Araújo und Aldina Duarte. Auch eine Coverversion von A Case of You von Joni Mitchell befindet sich unter den 17 Titeln des Albums. Es erreichte Platz eins der portugiesischen Verkaufscharts.

Moura
Ihr Ende 2015 veröffentlichtes Album Moura nahm sie erneut mit Larry Klein in den Henson Studios auf. Neben verschiedenen Gastmusikern (darunter der Schlagzeuger Vinnie Colaiuta) war auch die kubanische Sängerin Omara Portuondo zu Gast und sang ein Duett mit Ana Moura. Das Album entfernte sich dabei häufig vom klassischen Fado und zeigte leichte Einflüsse von portugiesischer Folklore in Rhythmus und Atmosphäre, aber auch von Rock und Jazz. Mit ihrem Gesang und der portugiesischen Gitarre blieben aber wesentliche Fado-Elemente präsent. Texte und Musik kamen von u.a. José Eduardo Agualusa, Pedro Abrunhosa und Sara Tavares, während Titel und Cover an die zahlreichen Sagen der mystischen, verzaubernden und verzauberten Maurin (Moura) aus dem mittelalterlichen Portugal der Reconquista erinnerten. Das Album wurde von Rádio Comercial präsentiert[6] und stieg auf Platz 2 der portugiesischen Charts ein.

Termine März 2018

Ana Moura

Paris, Palais Des Congres

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Ana Moura

ist eine portugiesische Fado-Sängerin. International bekannt wurde Moura 2003 durch die >> Mehr Information

Termine März 2018

Ana Moura

Paris, Palais Des Congres

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Der Palais des congrès de Paris ist eine Kongress- und Veranstaltungshalle im 17. Arrondissement von Paris.

Die Halle des Architekten Guillaume Gillet wurde 1974 eröffnet. Sie beherbergt vier Säle: Das große Amphitheater (Grande amphithéâtre) mit 3.723 Sitzplätzen und die kleineren Säle Bordeaux, Bleu und Havane. Daneben existieren diverse Konferenzräume und eine Einkaufsgalerie.

Im Palais fanden ab 1976 mehrmals die César-Verleihungen statt und der Concours Eurovision de la Chanson 1978. Die Musicals Starmania, Notre Dame de Paris und Roméo et Juliette, de la Haine à l’Amour hatten hier ihre Uraufführung.

Termin:

Spielort:

Paris, Palais Des Congres Weitere Veranstaltungen im Spielort

Adresse:

Porte Maillot
75017 Paris
Frankreich
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