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Elements
Peter Breuer
Die vier Temperamente, die vier Elemente, die vier Jahreszeiten, die vier Lebensalter – die Vier scheint eine magische Zahl zu sein im Menschenleben. Sie sagt uns vor allem, dass jedes Ding – und jeder Mensch – nicht nur seine zwei Seiten hat, sondern mindestens vier-, wenn nicht vielfältig ist. Dass jedes Ding seine Zeit hat und sich wandelt. Dass jeder Mensch dem Wandel unterworfen ist und sein Schicksal sich wenden kann.
Diese Vielgesichtigkeit von allem, was ist, macht Peter Breuer zum Ausgangspunkt seines neuen abendfüllenden Balletts. Mit tänzerischer Virtuosität wirft er die Dinge in die Luft und lässt sie in Elementarteilchen zerfallen, wirbelt sie durcheinander und setzt sie neu zusammen. Menschliche Beziehungen sind elementar, die Elemente der Liebe fügen sich zusammen, wie sie wollen und versetzen den Menschen in elementare Gemütszustände.
Erde, Luft, Feuer und Wasser als die Grundelemente des Irdischen haben positive und negative Eigenschaften. Das Feuer gibt uns die Wärme zum Leben, die Erde trägt und birgt uns, das Wasser ist das Lebenselement, ohne das wir nicht auskommen können, von der Luft zum Atmen gar nicht zu reden.
Die Erde war ein Paradies, doch der Mensch wurde daraus vertrieben. Wer von der Erde verschüttet wird, dem drohen Ersticken und Erdrücktwerden. Und wenn die Erde ausgeplündert wird, bleibt Ödnis übrig. Immer wieder erleben wir die zerstörerische Wucht von Luft, Wasser und Feuer. Eine Feuersbrunst frisst sich rasend schnell durch Häuser und Wälder und verbrennt den Fliehenden. Und es braucht kein Tsunami zu sein, wenn eine Wasserflut Mensch und Tier mit sich reißt und ersäuft. Auch Stürme reißen alles hinweg, was ihnen in den Weg kommt. Da denken wir lieber an einen hübschen Fächer, mit dem wir uns im Sommer sanft zufächeln, um in einer linden Luft selig zu seufzen.
Dates:
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