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Geirr Tveitt Tre Fjorder (für Hardangerfiedel und Orchester)
Jean Sibelius Violinkonzert, d-Moll op. 47
Und weitere Werke
Ragnhild Hemsing, Violine
Nordic Symphony Orchestra
Anu Tali, Musikalische Leitung
Die einprägsamen Klänge der Hardangerfiedel sind längst nicht mehr auf die Volksmusik des südlichen Norwegen beschränkt: Spätestens seit Howard Shores Soundtrack zum „Herrn der Ringe“ und dem norwegischen Sieg beim Eurovisions-Songcontest 2009 hat das Instrument auch jenseits der Weltmusik Fans auf allen Kontinenten. Und Komponisten wie Geirr Tveitt, der übrigens bis 1935 bei Egon Wellesz in Wien studiert hat, wussten die Hardingfele, wie diese Geigenart mit den charakteristischen Resonanzsaiten und dem kurzen, verzierten Hals auf Norwegisch heißt, auch für zeitgenössische Musik zu nutzen. Dazu das großartige Violinkonzert des finnischen Nationalkomponisten Jean Sibelius, ein hochvirtuoses, faszinierend zwischen Hell und Dunkel fluktuierendes Werk, in dessen mitreißendem Finale die „Eisbären Polonaise tanzen“, wie ein britischer Musikwissenschaftler einmal festgestellt hat. Eine Virtuosin auf Violine und Hardangerfiedel gleichermaßen ist die erst 23-jährige Norwegerin Ragnhild Hemsing und belegt damit die einzigartige Verbundenheit der Skandinavier mit ihrer Volksmusik.
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