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Amor divino
Händel in Rom
Geistliche Musik aus Händels Zeit in Rom
«Ah, che troppo ineguali», HWV 230
«Donna, che in ciel«, HWV 233
u. a.
Ruby Hughes, Sopran
Musica Saeculorum
Leitung: Philipp von Steinaecker
Georg Friedrich Händel hielt sich just zu jener Zeit in Rom auf, als die Oper dort verboten war. Dennoch blühten die Künste, gefördert von mächtigen katholischen Gönnern, und so investierte der deutsche Protestant Händel seine Kreativität in geistliche Werke.
Er komponierte sein erstes Oratorium sowie eine Reihe von wundervollen Kantaten. Wie in seinen Opern kontrastiert Händel auch in seinen geistlichen Kantaten virtuose, temperamentvolle mit schlichten, gefühlsbetonten Arien.
Die Marienkantate „Donna, che in ciel“ wurde im Gedenken an ein Erdbeben aufgeführt – die erste Arie „Vacilló, per terror“ erzählt vom Schrecken der Überlebenden, die nun erleichtert der Gottesmutter danken.
Das junge Südtiroler Ensemble Musica Saeculorum stellt zwei der Händelschen Kantaten einer Marienkantate von Johann Sebastian Bach gegenüber.
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