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Johann Sebastian Bach:
Suite I G-Dur BWV 1007
Suite IV Es-Dur BWV 1010
Die Suiten für Violoncello von Johann Sebastian Bach waren zu Etüden degradiert und beinahe vergessen, als die Interpretation des Cellisten Pablo Casals am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts die Solostücke für das moderne Konzertpublikum erschloss.
Das Violoncello, also die kleine Violone oder der kleine Kontrabass, wurde ab dem 16. Jahrhundert in Italien gebaut, und auch in diesem Fall setzte der große Antonio Stradivari ab etwa 1710 die Standards für das Instrument, wie wir es heute kennen.
Manche Details der Entstehungsgeschichte der Cello-Suiten bleiben bis heute ungeklärt, die Forschung sieht jedoch in diesen virtuosen Soli einen starken inneren Zusammenhang.
Der niederländische Cellist Albert Brüggen gibt bei den Barocktagen drei Solokonzerte in Folge, so haben die Zuhörer die seltene Gelegenheit, alle sechs Meisterwerke an drei Tagen kennen zu lernen.
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