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Kantaten und Sonaten von Georg Friedrich Händel und seinen Londoner Kollegen
Francesca Lombardi Mazulli, Sopran
Le Musiche Nove
Leitung: Claudio Osele
Faszinierend an Georg Friedrich Händels Londoner Zeit ist nicht nur die Vielzahl der Opern und Chorwerke, die der Komponist dort auf die Bühne brachte, sondern auch die Tatsache, dass der Deutsche Händel als erfolgreicher Musikmanager und Unternehmer in der englischen Metropole tätig war.
Händel brachte großartige Stimmen erstmals in die Stadt an der Themse, Primadonnen und Kastraten, die Händel mit ihrem kapriziösen Verhalten zwar jede Menge Nerven kosteten, beim Publikum aber sensationelle Erfolge feierten. Die Musik italienischen Stils war in den Londoner Theatern große Mode und so kamen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch zahlreiche italienische Musiker nach England, darunter der Oboenvirtuose Giuseppe
Sammartini und Opernkomponisten wie Francesco Maria Veracini und Attilio Ariosti. Wenn man sich also das pulsierende kulturelle Leben im damaligen London vorstellt, stimmt man Samuel Johnson zu, der meinte: “Wenn ein Mann Londons müde ist, dann ist er des Lebens müde, denn in London gibt es alles, was das Leben zu bieten hat.”
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