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Jerry Lee Lewis (29. September 1935 in Ferriday, Louisiana, USA) ist ein US-amerikanischer Rock-’n’-Roll- und Country-Musiker. Lewis ist vor allem für sein aggressives Klavierspiel und seine legendäre Bühnenpräsenz bekannt.
In den 1950er-Jahren hatte er mit Whole Lotta Shakin’ Goin’ On, Great Balls of Fire und Breathless einige bedeutendere Hits im Rock-’n’-Roll-Genre. Nach einem Skandal gegen Ende des Jahrzehnts konzentrierte er sich verstärkt auf Country-Musik, mit der er sich in den 1960er- und 1970er-Jahren an die Spitze der Country-Charts hocharbeitete.
1989 wurde sein Leben unter dem Titel Great Balls of Fire! mit Dennis Quaid und Winona Ryder in den Hauptrollen verfilmt. Das Buch, das dem Drehbuch zugrunde liegt, wurde von Myra Lewis und Murrey Silver jr. geschrieben, der Film kam in Deutschland am 21. September 1989 in die Kinos. Lewis nahm seine Songs für den Soundtrack neu auf, war jedoch mit der Darstellung seiner Person im Film nicht einverstanden. 2005 wurde Lewis in der Johnny-Cash-Filmbiografie Walk the Line von Waylon Malloy Payne verkörpert.
Als letzter Überlebender des berühmten sogenannten „Million Dollar Quartets“ (außer ihm noch Elvis Presley, Johnny Cash und Carl Perkins) brachte er 2006 das Album Last Man Standing mit 22 Gaststars, darunter Jimmy Page, die Rolling Stones, Bruce Springsteen, Tom Jones und Rod Stewart, heraus. 2010 veröffentlichte Lewis das Nachfolgealbum Mean Old Man, an dem ebenfalls eine Vielzahl hochkarätiger Gaststars beteiligt war.
In vielen Interviews gibt er an, neben seinem eigenen, von Gott gegebenen Talent, nur drei andere Musiker als Stilisten zu akzeptieren: Al Jolson, Jimmie Rodgers und Hank Williams.
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