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Jessye Norman ist eine weltbekannte Sopranistin, die eine der herausragenden Stimmen des 20. Jahrhunderts besitzt.
In ihrem überaus großen und vielseitigen Repertoire bilden unter anderem Opern und Lieder der Romantik einen Schwerpunkt, sie ist aber auch als Interpretin von Spirituals und Jazz hervorgetreten.
In den achtziger und neunziger Jahren war sie an vielen großen Konzerthäusern zu hören, unter anderem an der Lyric Opera in Chicago (Debüt 1990 mit Christoph Willibald Glucks Alceste), der Scala, der Philharmonie Berlin und dem Royal Opera House in London. Norman trat bei Festivals in Verbier, Saito Kinen, Aix-en-Provence und Salzburg auf, eröffnete die Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta und sang die Marseillaise aus Anlass des 200. Jahrestages der Französischen Revolution. Seit den Neunzigern begann sie zusätzlich auf dem Gebiet des Jazz zu arbeiten und erarbeitete Programme mit Musik von Michel Legrand oder Duke Ellington. Aufgrund gesundheitlicher Probleme hat sie die Zahl ihrer Auftritte seit ca. 2003 erheblich reduziert.
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