 

|
 |
Schwarzer Humor im barocken Rotlichtbezirk.
Die Autorin Aphra Behn (1640-1689) wurde von ihren Zeitgenossen der Klugheit wie der Liederlichkeit verdächtigt.
Ihre Heldinnen sind nicht zimperlich. Sie fliehen vor strengen Onkels und arrangierten Ehen, sie verstecken sich vor mordlustigen Verwandten im Bordell, sie träumen von Leidenschaft ohne Verantwortung, sie ziehen den blanken Degen und werfen sich in die Schlacht - abenteuerlich wie Aphra Behn selbst.
Spionin, Bankrotteurin, Autorin - Behn war bekannt wie ein bunter Hund.
Ihre Stücke waren Kassenschlager. Die Literaten tobten.
Die Faszination dieses Theaterstücks liegt unter anderen darin, mit wie viel Raffinement und Witz Aphra Behn die Maschinerie der amourösen Irrungen und Wirrungen rund um zwei Schwestern, ihren familiären und sonstigen Anhang sowie drei schottischen Touristen in Rom des 17. Jahrunderst in Bewegung setzt.
Das Komödienkarussell dreht sich immer schneller, bis den Zuschauern schwindlig wird - und das Happy End alle erlöst und glücklich nach Hause schickt.
Inszenierung: Beverly Blankenship
Bühnenbild und Kostüme: Elisabeth Binder-Neururer
Deutschsprachige Bearbeitung: Wolfgang Herles
Musik: Peter Kaizar
Es spielen u.a. Sona MacDonald, Sophie Aujeski, Nora Dirisamer, Hannes Gastinger, Andrea Bröderbauer, Florentin Groll und Sebastian Fischer
Dates:
|  |