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Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
„Brahms-Requiem“ – Vokalzyklus VI
Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz
Chorus sine nomine Leitung: Johannes Hiemetsberger
Elena Copons, Sopran Adrian Eröd, Bariton
J. Brahms: Ein Deutsches Requiem
(Originalfassung des Komponisten für Chor, Soli und Klavier zu 4 Händen)
F. Liszt: „O Meer im Abendstrahl“ für Sopran, Bariton und Klavier
F. Liszt: „Libera me“ (aus dem Requiem für Männerchor)
Wie lieblich sind deine Wohnungen
Das „Deutsche Requiem“ zählt zu den bedeutendsten Werken von Johannes Brahms und ist eines der meistgespielten Werke des gesamten oratorischen Repertoires. Brahms greift bei der Textauswahl nicht auf die traditionelle Totenmesse zurück, sondern wählt jene Texte des Alten und Neuen Testamentes aus, die den Hinterbliebenen Trost spenden sollen. Der Komponist verzichtet somit gänzlich auf alle bedrohlichen Szenarien wie Höllenfeuer und Rache und formt eine Konzeption, die von Anfang an als völlig neuartig empfunden wurde. Beim Konzert in Raiding wird der ebenso tröstliche Schlussteil des Liszt-Requiems „Libera me“ und das Abschiedslied „O Meer im Abendstrahl“ dem Brahms-Requiem vorangestellt und bildet so ein großartiges Plädoyer für eine positive Sicht des Abschiednehmens.
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