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Mittwoch, 20. Juni 2012, 19.30 Uhr
Franz Liszt Konzertsaal Raiding
Klavierzyklus IV
Andrei Gavrilov, Klavier
F. Liszt: Sonate h-moll
M. Ravel: Gaspard de la nuit: Ondine Scarbo
S. Prokofjew: ausgewählte Stücke aus: Romeo und Julia op.75
(Fassung für Klavier solo)
Supreme pianism
Für seine kritischen Äußerungen gegenüber dem politischen Regime in seiner Heimat Russland wurde der junge Tschaikowsky-Gewinner Andrei Gavrilov vom KGB unter Hausarrest gestellt, in psychiatrische Kliniken zwangseingeliefert und sogar mit dem Tode bedroht. Im Jahre 1984 erhielt er endlich die lang ersehnte Erlaubnis zur Ausreise und startete im Westen eine unglaubliche internationale Karriere, bei der er sich mit dem Debüt in der New Yorker Carnegie-Hall seinen endgültigen Platz im Olymp der Weltklassepianisten sicherte. Mit Liszts h-moll-Sonate, Ravels ungemein virtuosem „Gaspard de la nuit“ und Prokofjews zauberhaftem Ballett „Romeo und Julia“ spielt Gavrilov in Raiding ein Programm der Superlative.
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