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´Die Zauberflöte´ und die Kunst des Marionettenspiels in Schönbrunn
Ganzjähriger Spielbetrieb
Das vielfach preisgekrönte MARIONETTENTHEATER SCHLOSS SCHÖNBRUNN lässt die Tradition des kunstvollen Spiels mit kostbaren Marionetten im Schloss wiederaufleben. Wolfgang Amadeus Mozarts wohl populärste Oper, die Zauberflöte, versetzt Sie in die Welt der Phantasie am Hofe Kaiserin Elisabeths.
Das Spiel mit Marionetten hat eine lange Tradition. Zu Mozarts Lebzeit spielte in Schönbrunn das von Fürsten Esterházy gegründete Marionettentheater und erhielt allerhöchsten Beifall. Gerade die Darstellung einer verkleinerten Welt auf der Bühne, macht den besonderen Reiz dieser Kunstform aus. Menschliche Figuren wie auch Gegenstände werden durch Meisterhand belebt und bieten der Phantasie Nahrung für die Deutung allegorischen Inhaltes.
Das Marionettentheater Schloss Schönbrunn steht in der Tradition des Marionettenspiels und pflegt eine Kunstform, die in seiner Art und Spielweise in Europa einzigartig und für Österreich charakteristisch ist.
Im Juli 1777 kam Clemens Wenzel von Sachsen, Kurfürst-Erzbischof von Trier, zu Besuch nach Wien. Er war verwandt mit Herzog Albert von Sachsen -Teschen, Schwiegersohn Maria Theresias, Gatte der Lieblings-Tochter Marie Christine. Zu Ehren des Trierisch-Sächsischen Besuchs gab das Marionettentheater des Fürsten Esterházy ein Spektakel, das den allerhöchsten Beifall fand.
´Es wurde deswegen zu Schönbrunn ein Theater erbaut und die Marionetten und Dekorationen nach Wien geführt´.
Man spielte ´Alceste´ eine Parodie auf die gleichnamige Oper von Christoph Willibald Gluck.
Nach einer großzügigen Renovierung des ´Hofratstraktes´ durch die Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft konnte 1994 das Theater eröffnet werden. So entstand im Hofratstrakt ein perfektes Ambiente für die zauberhaften Vorstellungen.
Die Marionetten, die Kostüme, das Bühnenbild und die Bühnentechnik werden in den hauseigenen Werkstätten des MARIONETTENTHEATERS SCHLOSS SCHÖNBRUNN, in Zusammenarbeit mit prominenten Regisseuren, Bühnen- und Kostümbildnern in mühevoller Kleinarbeit hergestellt.
Die Zauberflöte:
Spieldauer der Aufführung 2 Stunden plus Pause.
Diese Aufführung trägt dem Schauplatz und den Gegebenheiten des Marionettentheaters Rechnung. Diese ´Zauberflöte´ spielt in Schönbrunn - die Römische Ruine, der Tiergarten und sein Pavillon, die Wege im Park bieten den Hintergrund. Und die Marionetten sind zu mancher Aktion imstande, die den Kollegen von der großen Oper zwangsläufig unmöglich ist.
Die Welt der Wiener Zauberposse vereint sich hier mit jener des Märchens, die Hanswurst-Tradition trifft auf die Aufklärung.
Donauwalzer
Spieldauer: 1 Stunde 55 Minuten
Eine Reise durch das aufregende Leben des Walzerkönigs Johann Strauss. Er selbst führt Sie mit seinen unvergesslichen Melodien durch seine Niederlagen und Erfolge.
Termine:
| Mai 2012: | | | | | |
| Juni 2012: | | | | | |
| Juli 2012: | | | | | |
| August 2012: | | | | | |
| September 2012: | | | | | |
| Oktober 2012: | | | | | |
| November 2012: | | | | | |
| Dezember 2012: | | | |
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