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Der britische Chorinstrukteur, Sänger und Komponist Phil Minton ist im internationalen Chormilieu so etwas wie eine Kultfigur. (Obs en u for meget på norsk!) Er ist für die sogenannten Feralchor-Projekte bekannt, wo er Chorwerke zusammen mit Amateuren improvisiert. Das Konzept entwickelte er in den 80er Jahren und hat seither unzählige ”Stimmlose” durch seinen Humor inspiriert, seine unakademische Annäherung und sein inkludierendes Verhalten. Eine wichtige Pointe des Feralchors ist es, dass hier alle gleich gelten, ungeachtet ihrer Herkunft, Klasse, musikalischen Fähigkeiten oder anderer Voraussetzungen. Für diese Festspiele hat er mit einer bunten Truppe in Bergen gearbeitet.
Der Norwegische Mädchenchor, eine selbständige Weiterführung des Mädchenchores vom norwegischen Rundfunk, führt Maja Ratkjes preisbelohntes szenisches Werk „Ro-Uro“ (Ruhe-Unruhe) auf. ”Hier wird dargestellt, wie die Ordnung des Universums bewahrt wird, wenn ein Gleichgewicht zwischen den dualistischen Kräften männlich weiblich herrscht, und wie schief es laufen kann, wenn ein Gott sich selbst fälschlich als ein Alleinherrscher der Welt aufspielt. Spiel spielt eine große Rolle im Stück und der Beitrag der Mädchen ist entscheidend“, sagt die Komponistin. Norwegische Volksmusik ist auch ein Element, das sich durch das Werk zieht.
Ein Auftragswerk von Øyvind Torvund wird an diesem Abend auch zum ersten Mal aufgeführt.
New concept of choirs ist Teil der Serie Voices that Matter, kuratiert von Maja Ratkje. In fünf Konzerten wird Maja Ratkje “starke Stimmen” präsentieren – Künstler, die in ihrem Wirken große Integrität und soziales Bewusstsein bewiesen haben. Im Zentrum steht die Stimme.
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