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Fast 25 Jahre - von 1964 bis 1988 - war der ”Jahrhunderttänzer” Rudolf Nurejew dem Wiener Ballett nicht nur als herausragende Bühnenpersönlichkeit verbunden, sondern auch als Erneuerer von Standardwerken des klassischen Repertoires - für die Wiener Kompanie schuf er neue Versionen von Schwanensee und Don Quixote - und als Schöpfer einer eigenen Choreographie (zu Hans Werner Henzes Tancredi). Sechs Jahre lang - von 1983 bis 1989 - war er Direktor des Balletts der Pariser Oper, als der er das Ensemble an die Spitze der internationalen Ballettszene führte. Unter den Tänzern, die Nurejew besonders förderte, ragte Manuel Legris heraus, der nicht nur in Paris, sondern auch in Wien in den Balletten seines Mentors brillierte. Als Direktor des Wiener Staatsballetts brachte Legris bereits in seiner ersten Spielzeit eine Gala zu Ehren Nurejews auf die Bühne, darüber hinaus gab er Don Quixote dem Wiener Repertoire zurück und verschaffte ”Jungen Talenten” Gelegenheit, sich an Nurejews Fassung des Grand Pas aus ”Raymonda” zu erproben.
Ermanno Florio | Dirigent
WICHTIG: Bei Terminen mit Beginnzeit um 00:00 ist die tatsächliche Beginnzeit vom Veranstalter noch nicht veröffentlicht, sie wird spätestens 1 Monat vor der Aufführung bekannt gegeben.
Termine:
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