 


|
 |
Hippolyte et Aricie ist die erste Oper von Jean-Philippe Rameau, die er im Jahr 1733 komponiert hat, als er 50 Jahre alt war.
Handlung der Oper
Phaidra, die zweite Frau des Königs Theseus von Athen liebt ihren Stiefsohn Hippolyte. Hippolyte liebt aber Aricie, die Tochter des zuvor getöteten Königs Pallas.
Theseus folgt seinen Freund Peirithous in die Unterwelt. Perithous wird in der Unterwelt festgehalten, weil er versucht hat, die Frau des Hades, Proserpina, zu entführen.
Nach dem Verschwinden von Theseus verbannt Phaidra Aricie in den Tempel der keuschen Diana-Priesterinnen. Als ihre Rivalin verbannt ist, gesteht sie Hippolyte ihre Liebe, aber Hippolyte weist sie zurück. Die verzweifelte Frau überreicht ihrem Stiefsohn daraufhin ein Schwert, mit dem er sie töten soll. In diesem Moment tritt Theseus ein, der aus der Unterwelt zurückgekehrt ist. Der edelmütige Hippolyte verzichtet darauf, Phaidra anzuklagen, gerät nun aber selbst unter den Verdacht, denn Oenone, die Amme von Phaidra, erklärt die Situation mit einer Lüge. Sie behauptet, dass Hippolyte seine Stiefmutter töten wollte, weil sie ihn zurückgewiesen habe.
Theseus bittet nun seinen Vater, den Gott des Meeres Neptun, Hippolyte zu vernichten. Ein großes Seemonster erscheint und der Prinz verschwindet in glühenden Flammen. Erschüttert durch dieses Ereignis gesteht die in Agonie liegende Phaidra nun alles ihrem Mann, bevor sie sich selbst richtet. Auch der König will daraufhin Selbstmord begehen, weil er durch sein Gebet an Neptun den eigenen Sohn vernichtet hat. Er erhält von Neptun jedoch die erlösende Nachricht, dass Diana, die Göttin der Jagd, Hippolyte vor dem Tode bewahrt hat. Diana macht Hippolyte zum König der Waldbewohner und gibt ihm seine geliebte Aricie. Hippolyte lebt, aber Theseus wird seinen Sohn nie wieder sehen.
Termine:
|  |