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Otello11 Verdi (Premiere)
Mit Unterstützung der UBS
Dirigent: Daniele Gatti
Inszenierung: Graham Vick
Bühnenbild: Paul Brown
Kostüme: Paul Brown
Lichtgestaltung: Jürgen Hoffmann
Choreinstudierung: Jürg Hämmerli
Orchester: Orchester der Oper Zürich
Mit
Fiorenza Cedolins (Desdemona), Judith Schmid (Emilia); Peter Seiffert (Otello), Thomas Hampson (Jago), Stefan Pop (Cassio), Benjamin Bernheim (Rodrigo), Pavel Daniluk (Lodovico), Tomasz Slawinski (Montano), IOS (Ein Herold)
Auf dem Weg von «Aida» zu «Otello» hat Giuseppe Verdi seine Mittel konsequent weiterentwickelt und die äussersten Möglichkeiten des kantablen Rezitativs im italienischen Stil gefunden. Die psychologische Differenzierung der Personen erreicht neue Höhen dank der Vorlage Shakespeares, dessen höchster Wahrheit Verdi nicht mit Verismo, dem er misstraut, begegnet, sondern mit der Überzeugung, dass die Musik letztlich noch mehr vermag als das Wort. Daher spielt das Orchester eine überaus grosse Rolle als Partner der Sänger. Darüber hinaus ist «Otello» gerade für ein «Alterswerk» von mitreissender Wirkung. Von dem gigantischen Sturm, mit dem die Oper beginnt, bis zu Otellos Tod gibt es kein Nachlassen der inneren Spannung. Ein weiteres Verdienst formulierte Romancier Antonio Fogazzaro: Verdi habe der Kunst den grossen Dienst erwiesen, dass es von nun an unmöglich sein werde, absurde Hand- lungen und jämmerliche Verse zu vertonen.
Mit Graham Vick stellt sich einer der grossen britischen Opernregisseure an unserem Hause vor. Chefdirigent Daniele Gatti hat die musikalische Leitung dieser Neuinszenierung übernommen, die zudem mit zwei hochinteressanten Rollendebüts aufwartet: Als Otello widmet sich Peter Seiffert, alternierend mit José Cura, nach vielen Wagner- Erfolgen wieder einmal einer italienischen Partie, während Thomas Hampson sein Verdi-Repertoire um die hochanspruchsvolle Rolle des Jago erweitert. Als Desdemona alternieren Fiorenza Cedolins und Barbara Frittoli.
Termine:
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