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Pat Metheny gehört schon seit den 70er-Jahren zu den maßgeblichen Gitarristen des Jazz und hat mit seinem Spiel wesentlich dazu beigetragen, die Gitarre in diesem Genre als vollwertiges Soloinstrument zu etablieren. Im Wiener Konzerthaus sorgte er schon mehrfach für Furore, solo zuletzt im Rahmen der Reihe «The Art of Jazz Guitar», davor im Quartett mit Brad Mehldau, Larry Grenadier und Jeff Ballard.
Ende Juni präsentiert er hier sein neues Quartett erstmals in Europa: die Pat Metheny Unity Band, die mit einer prominenten Besetzung prunkt. Der Saxophonist Chris Potter überzeugte bereits im Wiener Konzerthaus mit seinem Overtone Quartet, der junge Kontrabassist Ben Williams feierte hier im vergangenen Mai an der Seite des Vibraphonvirtuosen Stefon Harris seinen erfolgreichen Einstand, an den Drums sitzt Antonio Sanchez, der zusammen mit Danilo Pérez den lateinamerikanischen Jazz stilprägend weiterentwickelte, schon mit Chick Corea, Joe Lovano oder Charlie Haden tourte und im Wiener Konzerthaus bereits mit Dianne Reeves und Kenny Werner zu erleben war.
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