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Über vier Jahre nach der letzten Studio- CD „hier + jetzt“ beweist Rainhard Fendrich mit dem neuen Album, dass er sich immer wieder zu neuen künstlerischen Höchstleistungen motivieren kann. Mit seinem aktuellen Album „Meine Zeit“ reflektiert Fendrich als wacher und kritischer Beobachter das Geschehen in seinem Umfeld: „Liedermacher zu sein heißt für mich, auch immer ein Spiegel seiner Zeit und seiner eigenen Persönlichkeit zu sein.“
Früher feierte er große Erfolge mit Titeln wie „Macho Macho“ und schrieb damit u. a. über Themen, über die er sich heute nicht mehr den Kopf zerbrechen kann, sagt er. Seine Prioritäten als Künstler und Mensch haben sich geändert. Fendrich will anecken, polarisieren, provozieren und vor allem zum Nachdenken anregen. „Manche sagen, dass meine Lieder recht schwer sind. Die Lieder sind nicht schwer, die Zeit ist schwer!“ Auf gewohnt charmante und souveräne Weise bringt er auf seinem neuen Album unter anderem Wirtschaftskrise, den Frust einer Generation Jugend und den fortwährenden Wahn des „Höher, Schneller, Weiter“ zur Sprache.
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