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Nach William Shakespeare (1564–1616)
Gastspiel der Performance Group Tuida
In koreanischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Zu Gast im YDP
Auf der Suche nach besonders interessanten jungen Regisseuren begegnen uns zuweilen Produktionen, die zwar nicht mehr den Wettbewerbskriterien des YDP entsprechen, aber exemplarisch für Aufbruch und die Suche nach neuen Ausdrucksformen sind. Nicht alles über 40 ist schließlich „alt“. Wir wollen Ihnen derartige Produktionen nicht vorenthalten und präsentieren daher, außerhalb des Wettbewerbs und zu Gast im YDP, die koreanische Theatertruppe Tuida mit Hamlet Cantabile.
LEADING TEAM:
Bae Yo-Sup, Regie und Text
Han Jung-Rim, Komposition und Musikalische Leitung
Kim Kyung-Hee, Bühne und Puppen
Lee Jin-Hee, Kostüme
Chae Song-Hwa, Maske
Lee Hyun-Joo, Stage Manager und Licht
BESETZUNG:
Lee Ji-Youn, Hamlet
Kim Soo-Ah, Gertrude
Choi Jae-Young, Claudius
Hwang Hye-Ran, Ophelia
Jung Hyun-Suk, Polonius
ZUR PRODUKTION:
Ein Hamlet-Exorzismus. Ein Geisterseher, Bobyree, fand, als er durch das Tal wanderte, einen Schädel. Der Wind wehte durch den Schädel und blies eine traurige Weise. Neben dem Schädel lag ein verblichenes Notizbuch, das wohl dem Schädel gehört hatte, als er noch am Leben war. Als er im Notizbuch las, erfuhr Bobyree, dass der Schädel Hamlet geheißen hatte und nicht Abschied nehmen konnte, sondern jede Nacht in dieser Welt umherwanderte. Bobyree beschloss, einen Exorzismus zu vollziehen, um den Geist zu erlösen. – Eine komische Tragödie, von der vier Narren Kunde geben – ein heilloses Durcheinander von Puppen, Masken und Musik.
Seit ihrer Gründung 2001 hat sich die Performance Group Tuida mit ihrer Suche nach einer neuen Theatersprache, die Puppen, Gegenstände und den menschlichen Körper als kreative Mittel einsetzt, Anerkennung sowohl bei Kritik wie auch Publikum erworben. Die Performance Group Tuida wurde von acht Absolventen der koreanischen Nationalen Hochschule der Künste gegründet. Jedes Jahr kommt eine neue Produktion heraus, mit dem Ziel, offene Stücke zu schaffen. Ihre Stücke, die die Traditionen östlicher wie westlicher Clowns verbinden, sind eine Verschmelzung phantastischer und kreativer Puppen, Masken und Musik. Ihr Stil gründet sich auf kontinuierlichem, kühnem Experimentieren. Ihre Produktionen, gleichermaßen koreanisch wie kosmopolitisch, fanden großen Beifall bei zahlreichen internationalen Festivals in Japan, China, Hongkong, Taiwan, den USA und Irland.
Termine:
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