Alle Termine
Es war einmal..... Märchen & Balladen
13.04.2027 | Wiener Staatsoper
Besetzung:
Mitwirkende: Nicholas Ofczarek / Georg Nigl
Pianist: Olga Pashchenko
Bei den mittlerweile traditionellen Solokonzerten erleben Sie weltweit bedeutende Sängerinnen und Sänger nicht wie üblich in Opernproduktionen, sondern mit eigens zusammengestellten Lied- und Arienprogrammen.
KSch. Nicholas Ofczarek, in Wien geboren, aufgewachsen in der Schweiz und Österreich, absolvierte seine Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und ist seit 30 Jahren Mitglied des Burgtheaters.
1991 engagierte ihn seine Lehrerin Elfriede Ott für die Festspiele in Maria Enzersdorf, wo er den August Sonders in Nestroys Einen Jux will er sich machen verkörperte. In den folgenden Jahren trat er an Wiener Klein- und Mittelbühnen sowie bei den Komödienspielen Porcia in Spittal an der Drau auf, bevor ihn Claus Peymann 1994 ans Burgtheater holte, wo er seither Hauptrollen sowohl im klassischen als auch im modernen Repertoire spielt.
2005 gastierte er in Grillparzers König Ottokars Glück und Ende erstmals bei den Salzburger Festspielen, von 2010 bis 2012 war Ofczarek der fünfzehnte Jedermann der Salzburger Festspiele.
Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler, u. a. zweifacher Nestroypreisträger und zweifacher Grimme-Preisträger, ist zudem Träger des Gertrud-Eysoldt-Ringes, des Nestroy-Ringes, des Wiener Schauspieler-Ringes und der Josef-Kainz-Medaille. 2017 wurde ihm der Titel Kammerschauspieler verliehen.
Auch als Film- und Fernsehschauspieler konnte Nicholas Ofczarek réüssieren. So wurde er 2016 in der Kategorie »Bester Schauspieler« von der Deutschen Akademie für Fernsehen geehrt.
In der Koproduktion der Wiener Staatsoper und des Burgtheaters spielte er im Mozart-Jahr 2006 die Partie des Selim Bassa in Mozarts Entführung aus dem Serail.
Er interpretiert – und gibt Anlass zu Interpretationen. Der in Österreich geborene Sänger Georg Nigl ist mit seinem verzweigten Netzwerk zu Musikern und Komponisten eine zentrale Figur im europäischen Musikleben. Nicht nur mit dem befreundeten Wolfgang Rihm und Pascal Dusapin besteht eine enge Zusammenarbeit, auch Friedrich Cerha, Georg Friedrich Haas, Wolfgang Mitterer, Olga Neuwirth und Mathias Pintscher schrieben Kompositionen für Nigl, die er uraufführte.
Der ehemalige Sopransolist der Wiener Sängerknaben war nach seinen Studien an der Musikhochschule und am Konservatorium in Wien, zuletzt bei Hilde Zadek, rasch zu einem der meistbeschäftigten Sänger an den Opern- und Theaterbühnen in Europa aufgestiegen. Er trat an Opernhäusern wie dem Bolschoi-Theater Moskau (Russland), der Berliner, der Bayerischen, der Hamburgischen und der Wiener Staatsoper, der Nationaloper Amsterdam (Niederlande), dem Opernhaus Zürich (Schweiz), dem Teatro La Fenice Venedig (Italien), der Mailänder Scala (Italien), dem Teatro Real Madrid (Spanien) und dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel (Belgien) sowie bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival in Aix-en-Provence (Frankreich) und den Wiener sowie der Berliner Festwochen auf.
Sein Konzert- und Rezitalrepertoire umfasst ein breites Spektrum vom Barock über die Wiener Klassik bis zur zeitgenössischen Musik. Seine Einspielungen und DVD-Produktionen für Alpha Classics – Outhere Music wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Liederabende führten ihn in die bedeutendsten Konzertsäle in Europa und Übersee. Er ist regelmäßiger Gast bei den führenden Klangkörpern Europas, wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam und dem Orchestre de Paris.
Bis 2017 lehrte er als Professor an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart (Deutschland). Höhepunkte der letzten Zeit waren u. a. die Uraufführung von Beat Furrers Violetter Schnee an der Berliner Staatsoper oder sein bei Presse und Publikum gefeierter Jakob Lenz, den er 2022 auch bei den Salzburger Festspielen konzertant auf die Bühne brachte. An der Wiener Staatsoper feierte er zuletzt große Erfolge als Eisenstein, in der Titelpartie von Monteverdis Orfeo, als Ulisse (Il ritorno d’Ulisse in patria), Nekrotzar in Ligetis Le Grand Macabre und Clov in Kurtágs Fin de partie.
Als Alberich (Das Rheingold) unter Sir Simon Rattle und als Eisenstein an der Bayerischen Staatsoper konnte er erneut seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Beim Festival in Aix-en-Provence war Georg Nigl 2023 als Don Alfonso in einer Neuproduktion von Così fan tutte zu erleben, eine Partie, die er 2024 am Théâtre du Châtelet Paris (Frankreich) wiederaufnahm.
Zu Ostern 2025 war er erstmals als Klingsor in einer Neuproduktion von Parsifal bei den Tiroler Festspielen in Erl (Österreich) zu erleben, ferner mit Henzes Das Floß der Medusa bei den Salzburger Festspielen 2025. Mit den Nachtmusiken – einem selbst konzipierten Serenaden-Zyklus – sorgte Georg Nigl seit 2023 für Highlights der Salzburger Festspiele.
Die Spielzeit 2025/26 umfasst u. a. wieder Clov und Nekrotzar sowie erstmals Alberich in Wagners Ring des Nibelungen an der Wiener Staatsoper, außerdem wird er in der Uraufführung von Olga Neuwirths Monster’s Paradise an der Hamburgischen Staatsoper und der Züricher Oper mitwirken.
Georg Nigl war »Sänger des Jahres 2015« und erhielt zuletzt den »Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021« und den »Österreichischen Musiktheaterpreis« 2025.
Ort
Wiener Staatsoper – Weltberühmte Bühne für Oper und Ballett im Herzen Wiens
Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und ist ein kulturelles Wahrzeichen Österreichs. Direkt im Zentrum Wiens gelegen, am berühmten Ring, begeistert sie mit hochkarätigen Opernproduktionen, internationalen Stars und einem renommierten Ballettensemble.
Seit ihrer feierlichen Eröffnung im Jahr 1869 steht die Wiener Staatsoper für musikalische Perfektion, künstlerische Exzellenz und ein umfangreiches Repertoire von Opernklassikern bis hin zu zeitgenössischen Werken. Pro Saison bietet die Staatsoper mehr als 300 Vorstellungen, darunter weltbekannte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ oder Puccinis „Tosca“.
Neben ihren herausragenden Operninszenierungen ist die Staatsoper auch die Heimat des weltberühmten Wiener Staatsballetts, das mit klassischem und modernem Tanz begeistert. Das jährlich stattfindende Wiener Opernball-Event ist ein gesellschaftliches Highlight mit internationaler Ausstrahlung.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn:
- Linien U1, U2, U4 – Station Karlsplatz, direkter Zugang
Straßenbahn:
- Linien 1, 2, D, 62, 71 – Haltestelle Oper/Karlsplatz
Bus:
- Linie 59A – Haltestelle Oper
Die zentrale Lage an der Wiener Ringstraße ermöglicht eine unkomplizierte und komfortable Anreise.
Wiener Staatsoper – Ein Symbol für Wiener Kultur und musikalische Weltklasse
Als eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt ist die Wiener Staatsoper ein unverzichtbares Ziel für Opernliebhaber, Musikfans und Besucher, die das kulturelle Herz Wiens entdecken möchten.
Termine April 2027
Wien, Wiener Staatsoper Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Opernring 2
1010 Wien
Österreich
Stadtplan anzeigen



