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Fridas Welt
10.10.2026 - 02.01.2027 | Landestheater Salzburg
Frida Kahlo zählt zu den bedeutendsten Ikonen der lateinamerikanischen Kunst. Ihre unverwechselbaren Bilder sind heute weltbekannt – ebenso wie ihr von Schmerz, Leidenschaft und politischem Engagement geprägtes Leben. In ihren zahlreichen Selbstporträts verarbeitete Kahlo körperliche Leiden, innere Zerrissenheit und ihre Suche nach Identität. Gleichzeitig war sie eine starke Stimme des mexikanischen Marxismus, reiste als Künstlerin bis nach Europa und lebte mit großer Intensität. Creative Curator und Chefchoreograf Reginaldo Oliveira nähert sich dieser faszinierenden Persönlichkeit mit einer kraftvollen Choreografie, inspiriert von der emotionalen Tiefe und der leuchtenden Farbigkeit von Kahlos Werken. Nach der Salzburger Premiere 2024 wurde das Stück im vergangenen Jahr erfolgreich am Theatro Municipal von Rio de Janeiro einstudiert und begeistert seither internationales Publikum.
„Die lebensbejahende Grundhaltung der Menschen Mittel- und Südamerikas wird in die kathartische Wirkung des Tanzes übersetzt. Viva la vida!“ – Salzburger Nachrichten
Dauer: 2 Std. / eine Pause
Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.
Programm
Fridas Welt
Reginaldo Oliveira
Ort
Das Salzburger Landestheater ist ein Theater im österreichischen Salzburg mit eigenen Ensembles für Schauspiel und Musiktheater (Oper, Operette, Musical). Das Gebäude mit 697 Sitzplätzen wird im Sommer auch von den Salzburger Festspielen für Schauspielaufführungen sowie gelegentlich für Operninszenierungen genutzt.
Das Haus steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe Historisches Zentrum der Stadt Salzburg.
1775 ließ Fürsterzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld das zum „Zwecke des allseits beliebten Ballspielens“ von Fürsterzbischof Paris von Lodron 1625 errichtete Ballhaus am Hannibalplatz (heute Markatplatz) schleifen und ein Fürsterzbischöfliches Hoftheater erbauen. Seinerzeit lag es direkt an der Uferpromenade der Salzach. Es wurde mit Die Gunst des Fürsten von Christian Heinrich Schmid eröffnet. Das Logentheater erwies sich schon bald als zu klein und wurde bereits 1788 umgebaut.
Ab 1803 hieß das Haus Kurfürstliches Theater, ab 1808 k.k. Nationaltheater. 1809 kam Salzburg kurz unter französische Verwaltung und wurde 1810 bayerische Provinz, das Theater wurde zu der Zeit Königliches National Theater genannt. 1892 kam das alte Theater in den Besitz des Stadtmagistrates und wurde aufgrund von Sicherheitsmängeln abgerissen.
Das Wiener Büro Fellner & Helmer errichtete 1892 bis 1893 ein neues Haus im neubarocken Stil (unansehnlich von Außen), das nach vormittägiger Schlusssteinlegung am Abend des 1. Oktober 1893, als Neues Stadttheater im Beisein von Erzherzog Ludwig Viktor eröffnet wurde. Zur Eröffnung wurde die Ouvertüre zu Mozarts Oper La Clemenza di Tito gespielt, gefolgt von einem Prolog von Josef Kollmenn und Ludwig Fuldas Schauspiel „Der Talisman“. 1924 wurde das Haus renoviert, 1938 bis 1939 von Josef Holzinger und Paul Geppert d. J. umgebaut. Am 7. August 1939 wurde das Haus (im Rahmen der Salzburger Festspiele) mit Mozarts Entführung aus dem Serail wiedereröffnet (Dirigent: Karl Böhm). Seit 1940 heißt das Theater Landestheater. In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Theater umfassend renoviert.
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Salzburg, Landestheater Salzburg Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Schwarzstraße 22
5020 Salzburg
Österreich
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