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Living Legacies
18.09.2026 - 11.02.2027 | Wiener Staatsoper
Living Legacies – lebende Vermächtnisse – vereint mit George Balanchine und Frederick Ashton nicht nur zwei wegweisende Choreografen, deren Werke bis heute »State of the Art« einer jeden Ballettcompagnie sind und die die Kunst und Entwicklung des klassischen Tanzes entscheidend geprägt haben, sondern führt mit Christopher Wheeldon in die Gegenwart, macht Linien und Brücken deutlich. Nicht nur im Fortführen von choreografischen Traditionen, sondern auch in deren neu denken und interpretieren als auch durch die Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Hier und Jetzt befinden, bleibt das Erbe des klassischen Balletts lebendig.
Zur Choreografie:
Eine Hommage an den großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart wollte George Balanchine mit seinem Divertimento Nr. 15 kreieren. Inspiriert von der Klarheit, Vielseitigkeit und Eleganz, die das Œuvre des Österreichers auszeichnet, ist so eines der duftigsten Ballette des Choreografen entstanden: »Dieses besondere Divertimento ist wahrscheinlich das größte seiner Art. Es repräsentiert Mozart von seiner besten Seite, indem es eine vertraute Form der Hofmusik mit warmer Würde, Verspieltheit und zarter, lyrischer Schönheit versieht«, sagt Balanchine und lässt die Bewegungen in seiner Choreografie ganz nach seinem Credo »See the music, hear the dance« der Komposition folgen. »In Balanchines Erarbeitung der Musik Mozarts wird eine echte ›Seelenverwandtschaft‹ zweier großer Geister spürbar«, schreibt Ballettkritiker Richard Buckle über das Werk, das 1956 mit dem New York City Ballet Premiere feierte.
Christopher Wheeldons Within the Golden Hour, 2008 mit dem San Francisco Ballet uraufgeführt, wurde ursprünglich von dem Licht und den Goldfarben in den Gemälden von Gustav Klimt inspiriert. Das Sinnliche und Schimmernde, welches Klimts Kunst ausmacht, entdeckte Wheeldon ebenfalls in der Musik von Ezio Bosso, die für seine Kreation um das Andante aus Vivaldis Violinkonzert in B-Dur ergänzt wurde, und begab sich so auf eine choreografische Reise, in der vor allem Momente von flüchtiger Schönheit in den Mittelpunkt gestellt werden. So sind die sieben Sätze des Balletts »wie eine Reihe von kleinen Gemälden oder Skizzen zu betrachten, die von der Musik inspiriert sind«, beschreibt Wheeldon seine Kreation, die das klassische Bewegungsmaterial um andere Tanzformen erweitert, um so »eine neue, interessante Sicht auf einen Ballettschritt« zu evozieren.
Rhapsody ist eine der letzten Arbeiten von Frederick Ashton und wurde anlässlich des 80. Geburtstags von Queen Elizabeth The Queen Mother 1980 zur Premiere gebracht. Kreiert hat es Ashton für den legendären Tänzer Mikhail Baryshnikov, der als Gasttänzer mit dem Royal Ballet London auftrat. Rhapsody vereint die Brillanz der russischen Technik mit der Lyrik des englischen Stils – ganz im Geiste Ashtons. Zu Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini entfaltet sich so ein non-narratives, aber doch kraftvoll ausdrucksstarkes Ballett. Explosive Sprünge und wirbelnde Drehungen des Tänzers treffen auf die federleichte Präzision und anmutigen Linien der Ballerina. Dieses Ballett ist ein leuchtender Tribut an Ashtons unvergleichlichen und prägenden Stil sowie seine außergewöhnliche Karriere: »ein zeitloses Meisterwerk des Klassizismus und von strahlender künstlerischer Virtuosität.«
Musikalisches:
Die musikalische Bandbreite des Abends reicht von Wolfgang Amadeus Mozart bis zu Sergei Rachmaninoff. Mozarts Divertimento Nr. 15 besticht durch seine Klarheit, Struktur und tänzerische Eleganz. Dem gegenüber steht die Musik zu Christopher Wheeldons Within the Golden Hour, in der zeitgenössische Kompositionen von Ezio Bosso als auch eine Ergänzung von Antonio Vivaldi eine eigene Klangwelt entfalten. Rachmaninoffs Rhapsodie über ein Thema von Paganini wiederum verbindet virtuose Brillanz mit emotionaler Tiefe.
Ort
Wiener Staatsoper – Weltberühmte Bühne für Oper und Ballett im Herzen Wiens
Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und ist ein kulturelles Wahrzeichen Österreichs. Direkt im Zentrum Wiens gelegen, am berühmten Ring, begeistert sie mit hochkarätigen Opernproduktionen, internationalen Stars und einem renommierten Ballettensemble.
Seit ihrer feierlichen Eröffnung im Jahr 1869 steht die Wiener Staatsoper für musikalische Perfektion, künstlerische Exzellenz und ein umfangreiches Repertoire von Opernklassikern bis hin zu zeitgenössischen Werken. Pro Saison bietet die Staatsoper mehr als 300 Vorstellungen, darunter weltbekannte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ oder Puccinis „Tosca“.
Neben ihren herausragenden Operninszenierungen ist die Staatsoper auch die Heimat des weltberühmten Wiener Staatsballetts, das mit klassischem und modernem Tanz begeistert. Das jährlich stattfindende Wiener Opernball-Event ist ein gesellschaftliches Highlight mit internationaler Ausstrahlung.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn:
- Linien U1, U2, U4 – Station Karlsplatz, direkter Zugang
Straßenbahn:
- Linien 1, 2, D, 62, 71 – Haltestelle Oper/Karlsplatz
Bus:
- Linie 59A – Haltestelle Oper
Die zentrale Lage an der Wiener Ringstraße ermöglicht eine unkomplizierte und komfortable Anreise.
Wiener Staatsoper – Ein Symbol für Wiener Kultur und musikalische Weltklasse
Als eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt ist die Wiener Staatsoper ein unverzichtbares Ziel für Opernliebhaber, Musikfans und Besucher, die das kulturelle Herz Wiens entdecken möchten.
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Wien, Wiener Staatsoper Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Opernring 2
1010 Wien
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