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Piotr Beczala | Sarah Tysman
16.08.2026 | 11:00 | Schloss Grafenegg Auditorium
Ein Heimspiel für die slawische Seele: Piotr Beczała, Publikumsliebling von der Wiener Staatsoper bis zur New Yorker Met, verbindet den außerhalb seines Heimatlandes Polen wenig bekannten, innig-expressiven Liederschatz seines Landsmanns Mieczysław Karłowicz mit großen romantischen Liedern von Antonin Dvořak, Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Sergej Rachmaninow. Manche dieser Stücke scheinen wie geschaffen für die Opernbühne, auf der Beczała seit Jahrzehnten große Erfolge feiert und der er in drei Arien aus Tschaikowskis «Eugen Onegin», Dvořaks «Rusalka» und Stanisław Moniuszkos «Straszny Dwor» seine Reverenz erweist. Als Partnerin am Klavier ist in Grafenegg erstmals die gefeierte französische Liedpianistin Sarah Tysman zu erleben.
Besetzung:
Piotr Beczała, Tenor
Sarah Tysman, Klavier
Programm
Mieczysław Karłowicz
«Zawód» (Enttäuschung) op. 1/4
«Rdzawe liscie strzasa z drzew» (Der Herbstwind entblättert die Bäume)
«Idzie na pola» (Es geht auf die Felder) op. 3/3
«Zasmuconej» (Betrübt) op. 1/1
«Mów do mnie jeszcze» (Sprich mehr mit mir) op. 3/1
«Najpiekniejsze piosnki» (Meine schönsten Lieder) op. 4
«Pamietam ciche, jasne, zlote dnie» (Ich erinnere mich an die ruhigen, hellen, golden Tage) op. 1/5
Stanisław Moniuszko
«Czisa dokola …» Rezitativ und Lied des Stefan aus der Oper «Straszny Dwór»
Antonín Dvořák
Aus «Zigeunermelodien» op. 55
«Když mne stará matka» (Als die alte Mutter)
«Struna naladěna» (Reingestimmt die Saiten)
«Široké rukávy» (In dem weiten, breiten, luft’gen Leinenkleide)
«Dejte klec jestrábu» (Horstet hoch der Habicht auf den Felsenhöhen)
Antonín Dvořák
«Vidino divná, přesladká» Arie des Prinzen aus der Oper «Rusalka»
- Pause -
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
«Net, tolko tot» (Nur, wer die Sehnsucht kennt) op. 6/6
«Otschego?» (Warum?) op. 6/5
«Sred schumnogo bala» (Inmitten des Balles) op. 38/3
«To bylo ranneju wesnoi» (Es war bei Frühlingsbeginn) op. 38/2
«Mit einem Wort» o. op.
«Nam swesdi krotkije siwali» (Die Sterne haben sanft geleuchtet) op. 60/12
«Den li zarit?» (Ob Tag herrscht) op. 47/6
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
«Kuda, kuda vi udalilis» Arie des Lenski aus der Oper «Eugen Onegin»
Sergej Rachmaninow
«Son» (Ein Traum) op. 8/5
«Siren'» (Flieder) op. 21/5
«Ne poj, krasavica!» (Singe nicht, du Schöne) op. 4/4
«Vesenniye vodi» (Frühlingsfluten) op. 14/11
Ort
Das im Jahr 2008 errichtete Auditorium steht in Grafenegg für die Verbindung von Tradition und Moderne. Zwischen der historischen Reitschule und der Taverne gelegen, wurde die Anbindung an die historischen Räumlichkeiten durch Mauerdurchbrüche und Glasübergänge fließend gestaltet. Die historische Bausubstanz verschmilzt so mit dem neuen Baukörper und bildet eine sowohl funktionale als auch gestalterische Einheit. Der technisch und akustisch hervorragende Konzertsaal wurde vom Dortmunder Büro
architekten schröder schulte-ladbeck entworfen und von Architekt Mag. Dieter Irresberger fertiggestellt. Die Akustik oblag der Münchner Firma Müller-BBM. Seit 2008 dient das Auditorium ganzjährig als zentrale Spielstätte sowie bei Schlechtwetter als Ausweichmöglichkeit zur Freiluftbühne Wolkenturm. Im Zuschauerbereich bietet das Auditorium auf drei Ebenen über 1370 Zuhörern Platz.
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Adresse: Schloss Grafenegg 10
3485 Grafenegg
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