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TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Brahms/Larcher/Zemlinsky - Alisa Weilerstein . Fabien Gabel
30.11.2026 | 19:30 | Festspielhaus St.pölten
Zwischen Lachen und Weinen, Licht und Dunkel: Brahms, Larcher und Zemlinsky spannen einen Bogen von innerer Spannung bis zu märchenhafter Melancholie. Musik als Reise, als Erzählung, als gemeinsames Atemholen.
Johannes Brahms schuf mit seiner Tragischen Ouvertüre ein konzentriertes, düsteres Stück voll innerer Spannung. In Thomas Larchers Cellokonzert returning into darkness, für Alisa Weilerstein geschrieben und erstmals in Österreich zu hören, wird diese Spannung zur existenziellen Bewegung: ein Werk, das aus der Stille entsteht und in sie zurückführt. Alexander Zemlinskys märchenhafte Orchesterfantasie Die Seejungfrau erweitert den Abend um eine melancholisch schimmernde Erzählung zwischen Traum und Verlust. Verbunden werden die drei Werke durch eine lange gewachsene künstlerische Nähe zwischen Larcher, Weilerstein, Fabien Gabel und den Tonkünstlern.
Alisa Weilerstein zählt zu den bedeutendsten Cellist:innen unserer Zeit und wird für ihre außergewöhnliche Ausdruckstiefe, künstlerische Radikalität und interpretatorische Stärke weltweit gefeiert. Mit einem feinen Gespür für Klangfarben und einer breiten stilistischen Palette begeistert Fabien Gabel Publikum und Kritiker:innen gleichermaßen. 2025 trat er die Stelle als Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich an.
BESETZUNG:
Alisa Weilerstein, Violoncello
Fabien Gabel, Dirigent
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Programm
Johannes Brahms:
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Thomas Larcher:
returning into darkness Konzert für Violoncello und Orchester
Alexander Zemlinsky:
Die Seejungfrau Fantasie für Orchester nach Hans Christian Andersen
Ort
Das Festspielhaus St. Pölten ist einer der markantesten Theaterbauten zeitgenössischer Architektur in Österreich und hat sich in seinem 16-jährigen Bestehen zu einem führenden Spielort mit einer der größten Bühnen für Tanz- und Musik im Dialog zwischen Tradition und Moderne entwickelt. Als saisonal spielendes Mehrspartenhaus präsentiert das Festspielhaus St. Pölten Tanzproduktionen von zeitgenössischem Ballett bis zur internationalen Kreation, Konzerte von Klassik bis Jazz und World, Jugendformate, und ab der Spielzeit 2013 auch wieder Kammermusik. Der Spielplan umfasst Veranstaltungen bestehend aus Gastspielen, Koproduktionen und Artist Residencies. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1997 ist das Festspielhaus St. Pölten ständige Residenz des Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, das mit seinem Konzertzyklus eine der wesentlichen Programmsäulen im Festspielhaus darstellt. Ergänzt wird das klassische Musikprogramm durch internationale Orchesterkonzerte.
Im Bereich der Kulturvermittlung nimmt das Festspielhaus St. Pölten seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Ziel, das Festspielhaus als offenen Ort für kreativen Austausch zu etablieren, wird dieser partizipatorische Bereich in der Programmatik und der Planung verstärkt berücksichtigt.
Das internationale Programm aus Tanzproduktionen, Konzerten, Musiktheater und Kulturvermittlungsaktivitäten steht für die Öffnung und Dialogfähigkeit des Hauses für und mit etablierten und neuen Publikumsschichten, für eine tiefe Verwurzelung in der Region sowie für eine starke künstlerische Positionierung im internationalen Kulturbetrieb. Das Festspielhaus St. Pölten ist weder Repertoirehaus noch Festival, sondern eine Spielstätte neuen Zuschnitts mit Zeit und Raum für die Kunst, ein zukunftsweisendes Modell kontinuierlicher und gesellschaftlich verantwortungsvoller Kulturarbeit.
Termine November 2026
TONKÜNSTLER-ORCHESTER: Brahms/Larcher/Zemlinsky - Alisa Weilerstein . Fabien Gabel
Sankt Pölten, Festspielhaus St.pölten
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Adresse: Kulturbezirk 2
3100 Sankt Pölten
Österreich
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