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Adriana Lecouvreur
05.09.2026 - 14.09.2026 | Wiener Staatsoper
Die gefeierte Schauspielerin Adriana Lecouvreur liebt den Grafen Maurizio, der seine Beziehung zu ihr geheim hält. Auch die Fürstin von Bouillon begehrt ihn.
Aus Eifersucht lässt sie Adriana einen vergifteten Veilchenstrauß zukommen. Intrigen und Missverständnisse spitzen sich zu, während Maurizio zwischen den Frauen steht. Adriana erkennt zu spät den Ursprung des Geschenks und stirbt an dessen Wirkung, im Glauben an Maurizios Liebe.
1. Akt
Hinter der Bühne der Comédie-Française bereiten sich Schauspieler und der Inspizient Michonnet auf eine Aufführung vor. Unter ihnen die berühmte Tragödin Adriana Lecouvreur (Adrienne Lecouvreur), die von Michonnet geliebt wird.
Sie wiederum liebt Maurizio (Moritz von Sachsen), der ihr gegenüber allerdings seine wahre Identität verbirgt und sich als Fähnrich ausgibt. Adriana schenkt ihm als Liebespfand einen Veilchenstrauß. Maurizio hatte allerdings auch ein Verhältnis mit der Fürstin von Bouillon; deren Ehemann wiederum unterhält eine Affäre mit der Schauspielerin Duclos. Als nun der Fürst von Bouillon einen Brief der Duclos an Maurizio abfängt, in dem sie ihn nach der Vorstellung in ihre Villa einlädt, verdächtigt der Fürst die Duclos der Untreue. In Wahrheit hatte diese jedoch den Brief im Auftrag der Fürstin geschrieben. Um sich zu rächen, lädt der Fürst die Schauspieler der Comédie-Française am selben Abend zu einem Fest in die Villa ein, die er der Duclos geschenkt hat.
2. Akt
In der Villa der Duclos erwartet die Fürstin von Bouillon den von ihr geliebten Maurizio, der sich von ihr politische Unterstützung erwartet. Die eifersüchtige Fürstin begreift, dass Maurizio sie nicht mehr liebt; um sie zu täuschen, schenkt er ihr jenen Veilchenstrauß, den er kurz zuvor von Adriana erhalten hat. Die beiden werden durch die Ankunft des Fürsten unterbrochen, der Fürstin gelingt die Flucht in ein Hinterzimmer. Die am Fest ebenfalls anwesende Adriana erfährt nun die wahre Identität Maurizios, doch eine Aussprache mit ihm verhindert das Zerbrechen der Beziehung. Im dunklen Hinterzimmer treffen die beiden Konkurrentinnen um die Liebe Maurizios – die Fürstin und Adriana – erstmals aufeinander, ohne aber die jeweils andere zu erkennen. Der Fürstin gelingt schließlich unerkannt die Flucht.
3. Akt
Bei einem Fest erkennen die Fürstin und Adriana, dass Maurizio der Geliebte der jeweils anderen ist.
Es kommt zum verdeckten Konflikt zwischen den beiden eifersüchtigen Frauen. Adriana rezitiert schließlich aus Racines Phèdre und stellt mit einigen auf die Fürstin bezogenen Versen die Nebenbuhlerin bloß: »Ich kann mich nicht verstellen, so wie jene frechen Weiber, die Freude am Betrug haben, deren eisige Stirn niemals mehr erröten kann.« Die Fürstin schwört Rache.
4. Akt
Adriana, vor Liebe krank, will sich von der Bühne zurückziehen. Sie fühlt sich von Maurizio verlassen; ein Gefühl, das sich noch verstärkt, als eine Schatulle abgegeben wird, in der sich der inzwischen verwelkte Veilchenstrauß befindet. Doch da trifft ihr Geliebter ein und bittet sie, seine Frau zu werden. Adriana bricht plötzlich zusammen – der Veilchenstrauß, an dem sie gerade gerochen hat, war in Wahrheit von der Fürstin geschickt und vergiftet. Adriana stirbt.
Programm
Adriana Lecouvreur
Francesco Cilèa
Oper in vier Akten nach Eugène Scribe
Text Arturo Colautti
Ort
Wiener Staatsoper – Weltberühmte Bühne für Oper und Ballett im Herzen Wiens
Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und ist ein kulturelles Wahrzeichen Österreichs. Direkt im Zentrum Wiens gelegen, am berühmten Ring, begeistert sie mit hochkarätigen Opernproduktionen, internationalen Stars und einem renommierten Ballettensemble.
Seit ihrer feierlichen Eröffnung im Jahr 1869 steht die Wiener Staatsoper für musikalische Perfektion, künstlerische Exzellenz und ein umfangreiches Repertoire von Opernklassikern bis hin zu zeitgenössischen Werken. Pro Saison bietet die Staatsoper mehr als 300 Vorstellungen, darunter weltbekannte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ oder Puccinis „Tosca“.
Neben ihren herausragenden Operninszenierungen ist die Staatsoper auch die Heimat des weltberühmten Wiener Staatsballetts, das mit klassischem und modernem Tanz begeistert. Das jährlich stattfindende Wiener Opernball-Event ist ein gesellschaftliches Highlight mit internationaler Ausstrahlung.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn:
- Linien U1, U2, U4 – Station Karlsplatz, direkter Zugang
Straßenbahn:
- Linien 1, 2, D, 62, 71 – Haltestelle Oper/Karlsplatz
Bus:
- Linie 59A – Haltestelle Oper
Die zentrale Lage an der Wiener Ringstraße ermöglicht eine unkomplizierte und komfortable Anreise.
Wiener Staatsoper – Ein Symbol für Wiener Kultur und musikalische Weltklasse
Als eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt ist die Wiener Staatsoper ein unverzichtbares Ziel für Opernliebhaber, Musikfans und Besucher, die das kulturelle Herz Wiens entdecken möchten.
Termine September 2026
Wien, Wiener Staatsoper Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Opernring 2
1010 Wien
Österreich
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