Alle Termine
Florian Klenk - Ausrede
Elfriede Blauensteiner, bekannt als "schwarze Witwe", wurde 1996 verhaftet und später wegen mehrerer Morde an Pflegefällen und Partnern verurteilt. In der dokumentarischen Selbstaufzeichnung "Ausreden" spricht sie nicht als Romanfigur, sondern in Form eines aus Protokollen, Gutachten und Vernehmungen montierten Lebensberichts. Es ist kein Krimi und kein klassisches Erzahlwerk, sondern ein Text, der wie eine unmittelbare Aussage wirkt.
Der Monolog zwingt dazu, Begriffe wie Schuld, Gerechtigkeit und Empathie neu zu denken. Dabei geht es nicht nur um juristische Schuld. Die Taten stehen fest, doch der Text zeigt auch die biografischen Bruche und Pregungen, die einer einfachen moralischen Einordnung entgegenstehen.
Florian Klenk ist der Autor dieses Werks und hat das Material aus Vernehmungen und Gesprachen ausgewahlt, verdichtet und in eine literarische Monologform gebracht. Damit arbeitet er als investigativer Journalist, der reale Falle nicht nur dokumentiert, sondern in eine erzahlerische Struktur uberfuhrt.
Als Chefredakteur des "Falter" steht Klenk fur kritischen, investigativen Journalismus, der Machtmissbrauch und Systemfehler sichtbar macht. Seine Bucher und Recherchen gehen dabei uber Einzelfalle hinaus und stellen grundlegende Fragen nach Justiz, Verantwortung und gesellschaftlichen Strukturen.
Florian Klenk ist ein österreichischer Journalist, Autor, Podcaster und promovierter Jurist sowie seit 2025 alleiniger Chefredakteur der Wochenzeitung Falter. Nach einem Jusstudium in Wien und den Niederlanden wechselte er vom angestrebten Beruf des Strafverteidigers in den Journalismus und wurde als investigativer Reporter bekannt, insbesondere durch Recherchen zu Menschenrechten, Korruption, Justiz- und Polizeiskandalen.
Klenk war an internationalen Investigativprojekten wie den "Panama Papers" beteiligt und veröffentlichte mehrere Bücher, darunter "Früher war hier das Ende der Welt", "Alles kann passieren" und "Bauer und Bobo", das auch als Dokumentarfilm adaptiert wurde. Seit 2022 betreibt er den Podcast "Klenk + Reiter" und prägt den Falter maßgeblich als eine der bekanntesten journalistischen Stimmen Österreichs.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.
Ort
Die ehemalige Mühle an der Brücke über die Feldaist in der Talsenke zwischen dem Gemeindekern und dem heutigen Bahnhof wurde bereits im 13. Jh. urkundlich erwähnt. Anfang des 20. Jhs. wurde der Gebäudekomplex zu einer Fabrikanlage umfunktioniert (OÖ Steingutfabrik). Im Jahr 1990 wurde das Gelände von der damaligen Marktgemeinde Pregarten erworben und nach Plänen der Architekten Peter und Gabriele Riepl zu einem Kulturzentrum ausgebaut, das 1999 eröffnet wurde. Dabei wurde die historische Bausubstanz in wesentlichen Teilen erhalten und durch Zubauten ergänzt. Der auffälligste Neubau der Anlage ist das Bühnengebäude, der sogenannte Findling, ein ungleichmäßiger, Steinfindlingen nachempfundener Rundbau, der 480 Zuschauern Platz bietet. Das Kulturhaus Bruckmühle ist seither Veranstaltungsort für Tagungen und unterschiedliche Kulturereignisse. Das Gebäude beherbergt überdies die Landesmusikschule Pregarten, den Musikverein Pregarten sowie einen Gastronomiebetrieb. Die Direktion und der Aufsichtsrat der Bruckmühle werden von der Stadtgemeinde bestellt, die auch alleinige Eigentümerin ist. Zwischen 2004 und 2007 zählte das Kulturhaus ca. 70.000 Besucher.
Termine April 2027
Pregarten, Bruckmühle Pregarten Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Bahnhofstrasse 12
4230 Pregarten
Österreich
Stadtplan anzeigen

